Logo Frank Soldan

Szene-Café Lüneburg kommt im Sommer

Aufenthaltsort, Hilfsangebote und Wohnen an einem Ort

Am 12. Februar beschloss der Rat der Hansestadt Lüneburg mit großer Mehrheit gegen die Stimmen von CDU und AfD die Einrichtung eines Szene-Cafés und die Anmietung geeigneter Räume.

Es soll ein Anlaufpunkt für Obdachlose und Menschen mit Drogenproblemen.

Bisher wurde nur über ein Szene-Café geredet, nie aber ein Beschluss dazu im Rat gefasst. Jetzt kann der Fachbereich Soziales der Stadtverwaltung sein Konzept konkretisieren und umsetzen.

Nach Informationen aus anderen Städten dient ein solches Café nicht nur als Aufenthaltsraum und Treffpunkt, sondern auch der Selbsthilfe und niedrigschwelliger Beratung vor Ort.

Er löst nicht die Probleme mit Obdachlosen und Drogenkonsumenten in der Innenstadt, aber er reduziert laut Erfahrungen anderer Städte die Probleme und bietet den Menschen Hilfen an.

Bereits jetzt gibt es Angebote von ehrenamtlich tätigen Menschen, die ihre Hilfe anbieten.

Schauen wir mal, was sich dort entwickelt