Anlaufpunkt für Lüneburger Drogenkonsumenten soll kommen
Auch wenn die Untersuchung der Drogenszene in Lüneburg erst beginnt und im Spätsommer abgeschlossen sein soll, so ist jetzt die Anmietung eines Gebäudes zur Einrichtung eines Kontakt-/Szene-Cafes möglich und sinnvoll. Suchte doch die Stadtverwaltung seit Jahren nach einem geeigneten Objekt. Leider sind die Räume nicht barrierefrei zugänglich.
Es wird nach ersten Überlegungen dual genutzt werden: Im 1. und 2. Obergeschoss für Wohnen, im Erdgeschoss soll es das Szene-Cafe und Beratungsräume geben. Sozialarbeiter werden in den Öffnungszeiten immer vor Ort sein.
"Lüneburger mit Drogenproblemen kann man nicht einfach aus dem öffentlichen Bereich vertreiben," so Frank Soldan, FDP-Fraktionsvorsitzender. "Sie brauchen einen Treffpunkt an dem sie sich aufhalten können und dort auch Unterstützung und Beratung finden." Gespräche mit den Nachbarn werden jetzt von der Verwaltung geführt.
Im Februar wird der Stadtrat zu diesem Thema abschließend entscheiden.
Zur Zeit plant die Stadtverwaltung das Szene-Café selbst zu betreiben. Die dort dann tätigen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden neben der Beratung vor Ort auch andere Aufgaben im Umfeld wahrnehmen.Nach einer Evaluierung wie das Café angenommen wird uva. wird entschieden, ob der Betrieb ausgeschrieben wird, ob es in eigenregie weiterbetrieben wird, oder ob die Räume einer anderen Nutzung zugeführt werden.
Im Ausschuss wird noch über das Konzept und die bereitzustellenden Mittel für die Renovierung und den Betrieb informiert und sicherlich auch diskutiert.